Wie mein Weg mich geprägt hat
Von der Ergotherapie zur Psychotherapie
Schon früh interessierte ich mich für die Psyche und die unbewussten Abläufe im Menschen. Ein kurzer Absatz über das katathyme Bildererleben in einem Schulbuch hinterließ einen bleibenden Eindruck – auch wenn mir das erst viel später bewusst wurde.
Mein beruflicher Weg führte mich zunächst über andere Stationen: Matura, Tätigkeiten im Behindertenbereich, ein begonnenes Psychologiestudium und schließlich die Ausbildung zur Ergotherapeutin.
In meiner langjährigen Tätigkeit als Ergotherapeutin arbeitete ich mit Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen – mit alten und hochbetagten Menschen, mit psychisch erkrankten Personen, mit Menschen im Wachkoma sowie mit Menschen mit Demenz.
Diese Erfahrungen vertieften mein Verständnis für Körperwahrnehmung, Beziehung und innere Prozesse. Der Wunsch, psychotherapeutisch zu arbeiten, wurde wieder lebendig – und führte mich schließlich zur Katathym Imaginativen Psychotherapie.