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Katathym Imaginative Psychotherapie

Psychotherapie kann viele Zugänge haben.

In meiner Arbeit nutze ich die Kraft innerer Bilder, um einen behutsamen Zugang zum Unbewussten zu ermöglichen – immer im eigenen Tempo und in einem sicheren Rahmen.

Was Psychotherapie bedeutet

Ein anerkannter Weg zur Linderung seelischen Leids

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Heilverfahren zur Behandlung seelischer Belastungen.

Sie hilft dabei, psychisch bedingtes Leid zu lindern, zu verarbeiten oder zu verhindern und unterstützt Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung.

In Österreich gibt es unterschiedliche psychotherapeutische Methoden. Meine Arbeitsweise basiert auf der Katathym Imaginativen Psychotherapie (KIP) – diese zählt zu der psychotherapiewissenschaftlichen Ausrichtung der Psychoanalytisch-Psychodynamischen Therapie.

Katathym Imaginative Psychotherapie – kurz erklärt

Die Katathym Imaginative Psychotherapie arbeitet mit inneren Bildern, die in einem entspannten Zustand entstehen. Da die Methode tiefenpsychologisch ausgerichtet ist, spielt das Unbewusste eine zentrale Rolle. Ein Zugang dazu sind Imaginationen – vergleichbar mit einem begleitenden Tagtraum. 

Nach einer kurzen Entspannungssequenz im Sitzen oder Liegen tauchen innere Bilder auf. Diese werden von mir achtsam begleitet, unter anderem durch Fragen zu Sinneseindrücken wie Sehen, Spüren oder Empfinden.

Eine Imagination dauert in der Regel zwischen 5 und 25 Minuten.

Warum innere Bilder sichtbar werden dürfen

Das Erlebte aus der Imagination wird im Anschluss gemeinsam besprochen. Oft wird das innere Bild zusätzlich gezeichnet oder in einer anderen Form dargestellt – manchmal auch direkt in der Therapiestunde.

Dieses Sichtbarmachen ist Teil des therapeutischen Prozesses. Innere Bilder bewegen sich zunächst im Unbewussten und werden durch das Gestalten, Betrachten und Besprechen nach und nach bewusster. Dadurch können innere Zusammenhänge besser verstanden und integriert werden.

Für diese Form der Therapie sind keine künstlerischen oder zeichnerischen Vorkenntnisse notwendig. Es geht nicht um das Ergebnis, sondern um das Erleben.

Ein sicherer Rahmen für innere Prozesse

Damit innere Bilder entstehen können, braucht es einen klaren und sicheren Rahmen.

Dieser zeigt sich auf verschiedenen Ebenen: im Therapieraum, im Setting der Therapie, in den Imaginationen selbst oder im kreativen Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien.
Zum Einsatz kommen – je nach Bedarf – unter anderem Zeichnungen, Sand, Figuren, Karten, Fotos, Farben oder Modelliermaterialien.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Entscheidend ist, dass ein Bild entstehen darf – innerlich und äußerlich.

Spüren – Wahrnehmen – Annehmen – Entfalten

Die Arbeit mit inneren Bildern unterstützt dabei, sich selbst besser zu spüren, wahrzunehmen und anzunehmen. Veränderung geschieht nicht plötzlich, sondern in Phasen – vergleichbar mit einer Metamorphose.

Psychotherapie kann so zu einem Weg werden, auf dem sich neue Möglichkeiten zeigen und Entfaltung möglich wird.

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Andrea Evelyne Ruhland

Psychotherapeutin

Landstraßer Hauptstraße 4/8
1030 Wien

+43 680 248 252 7
andrea@psychotherapie-ruhland.at

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